Pfarreigeschichte

Nach langwierigen Verhandlungen mit der Ordensleitung in Rom konnte am 1. Januar 1935 die Pfarrei St. Theresia offiziell errichtet werden. Die Verhandlungen hatten sich so lange hingezogen, da dem kontemplativen Orden der Unbeschuhten Karmeliten zu der Zeit nur in Missionsgebieten die Übernahme von Pfarreien erlaubt war. Schon damals fand sich im diesbezüglichen Briefverkehr das Argument, dass die pastorale Situation einer Großstadt in Deutschland sehr wohl mit der in einem Missionsland vergleichbar wäre.

Am 1. April 1965 übernahm die Pfarrei St. Theresia die Trägerschaft der Kindertagesstätte in der Hanebergstrasse, die seit August 2007 als „Haus des Kindes“ in 3 Kindergartengruppen und 2 Hortgruppen ca. 120 Kindern eine Heimat bietet.

Das 2. Großbauprojekt, das Kolpinghaus St. Theresia, wurde am 23. April 1966 eingeweiht. Es befindet sich ebenfalls in der Hanebergstrasse. Dort werden heute neben den Angebot von günstigen Übernachtungsmöglichkeiten lern-und sozialbehinderte Jugendliche zu Köchen und Hotelfachkräften ausgebildet.

Auch der schon lange gehegte Wunsch nach einem geräumigen Pfarrheim ging in Erfüllung. Der Orden hatte im rückwärtigen Teil des Klostergartens das Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem unter Leitung des bekannten Münchner Architekten Alexander Freiherr von Branka das neue Pfarrheim gebaut wurde.
Am 9. Dezember 1979, anlässlich der 350-Jahr-Feier der Gründung des ersten Karmelitenklosters in München, konnte es durch Weihbischof Matthias Defregger eingeweiht werden.

Heute zählt die Pfarrei 7.136 Katholiken.

Pfarrheim Kirchturm 376 400x600

Pfarrheim - im Hintergrund der Kirchturm